CD Cover Design – Wie vermarktet man heute noch eine CD

Um die Jahrtausendwende kamen die CDs auf den Markt und lösten somit weitestgehend die Vinylplatten als musikalische Datenträger ab. Heute sind es vor allem Streamingdienste, über die Musik konsumiert wird. CDs werden lediglich noch von Liebhabern oder aber sehr anspruchsvollen Hörern gekauft, die Musik gerne in High RES hören und mit der Qualität von Streamingdiensten nicht viel anfangen können. Allerdings gibt es auch hier schon digitale Alternativen.

Heute gibt es Streamingdienste, die auch High RES Studioqualität anbieten. Das Cover einer CD spielt aber dennoch auch heute noch eine wichtige Rolle. Ein CD-Cover ist letztlich ja die Werbefläche für das Album gewesen. Heute kann das Cover aber auch bei den Streamingdiensten noch abgerufen werden. Hört man ein Album oder einen Song, erscheint bei den meisten Diensten das Cover auf dem Smartphone. Früher, sowie heute, ist das Cover die Werbeform der Musiker.

Design

Was sollte ein Cover also beinhalten?

Zuerst ist klar zu sagen, dass das Cover nicht völlig losgelöst von dem Album sein kann. Die Musik, die CD und das Cover bilden eine künstlerische Einheit. Daher sollte die Farbgestaltung und das Motiv des CD-Covers mit dem Album in einer positiven Koalition existieren. Heute gibt es viele Designer, die auch sogenanntes Sounddesign machen. Dies ist eine Form Musik als bildliche Darstellung zu Papier zu bringen. Zudem sollte ein Cover ansprechend sein und sich von den anderen CDs abheben. Nicht selten liegen viele CDs übereinander oder hintereinander in der Auslage. Hier muss das Cover der CD bestechen und herausfallen, damit der potenzielle Käufer überhaupt auf die CD aufmerksam wird. Zudem sollte das Cover auch den Künstler erkennen lassen. Ob dieser nun als Porträt aufgedruckt wird oder lediglich namentlich dargestellt wird ist hier gleich. Farblich kann durch grelle, auffallende Farben bereits dieser Reiz im Kunden geweckt werden. Man sollte allerdings nie vergessen, dass Musik Kunst ist und so sollte auch das Cover Kunst sein.

Um heute noch zu einem Kauf anzuregen, reicht eine einfache CD nicht mehr. Es gibt heute durch digitale Anbieter und andere eine hohe Konkurrenz. Wer heute noch CDs vertreiben möchte, muss sich abheben und den Kauf unumgänglich machen. So ist besonders in der Rap Branche heute der Verkauf von sogenannten Boxen beliebt. Diese erhalten die CD neben einigen Merch-Artikeln des Künstlers. Oftmals wird hier auch mit einer limitierten Auflage gearbeitet-, wieder andere Künstler beschränken sich auf den Verkauf von High RES CDs, um damit besonders anspruchsvolle Hörer zum Kauf anzuregen. So kann man aber auch über ein Cover bestechen. Hier ist es denkbar einen namenhaften Künstler an der Coverproduktion zu beteiligen oder aber besonders bekannte Motive zu nutzen.

Album designen leicht gemacht mit der Anleitung zum perfekten CD Cover

Aufgrund der Situation, dass heute viele andere Möglichkeiten des musikalischen Konsums möglich sind, bin ich der Meinung, dass dem Cover heute eine noch viel wichtigere Rolle zukommt als es noch zu den Hochzeiten der CD der Fall gewesen ist. Heute muss das Cover mit kaufentscheidend sein, ansonsten ist ein CD Kauf kaum noch sinnvoll. Daher sollte man sich sehr ausführliche Gedanken über die Gestaltung eines CD-Covers machen.

Album

Das CD-Cover Design sollte man in jedem Fall mit einem Profi angehen. Dieser kennt nicht nur das richtige Format, sondern kann auch in Fragen der Gestaltung und des Marketings mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hier gibt es viele verschiedene Anbieter, die das Cover komplett anfertigen können. Hierbei wird natürlich auf die Wünsche des Musikers Bezug genommen. Hier kann man oftmals neben dem Design auch das Material und Aussehen der Verpackung mitbestimmen. Neben einem Cover besteht meistens auch die Möglichkeit eine Umverpackung zu haben. Diese kann dann wieder anders designt werden. Durch das spezielle Verpackungsdesign hat man die Möglichkeit auch mehrere Motive als Cover zu wählen.

Das CD-Cover Design an sich sollte wie schon gesagt definitiv mit der Musik auf dem Album in einer Verbindung stehen. So kann eine Blumenlandschaft wohl kaum dem Metal Album entsprechen. Der Kunde muss anhand des Verpackungsdesigns direkt erkennen, welche Art der Musik er bekommt. Oft gibt es auch klassische Designs für verschiedene Stilrichtungen. Beispielsweise der Totenkopf für Metal Musik oder die Geige auf schwarzem Grund für Klassik, sind hier zu nennen. Allerdings kann es nicht schaden, mit diesen Klassikern zu brechen und sich eine neue Designidee zu erschaffen. Dennoch kann es auch nicht schaden auf diese traditionellen Designs Bezug zu nehmen, da sie im Kunden eine Art Bekanntheitsfaktor wecken. Sich dennoch von der Masse abzuheben unterstützt dieses von mir bereits geschriebene Wiedererkennungsmerkmal, welches ein modernes Verpackungsdesign haben sollte.

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